€243,95 inkl. 19 % MwSt. · zzgl. Versandkosten
Bernsteinfarbene Laserschutzbrille nach DIN EN 207 für Erbium-Faserlaser (1.550 nm) — schmalbandiger Schutz für Telekommunikation und Messtechnik.
| Wellenlänge | DDauerstrich | IGepulst | RQ-Switch | MModengekoppelt |
|---|---|---|---|---|
| 1400–1550 nm | DDauerstrichLB3 | IGepulstLB3 | RQ-Switch | MModengekoppelt |
Der bernsteinfarbene Filter IRD4 ist schmalbandig auf den Bereich 1.400–1.550 nm ausgelegt; der Schutzbereich umfasst 190 nm (UV-C) bis 1.550 nm. In diesem Bereich liegen Erbium-Faserlaser (EDFA, 1.550 nm) — die typischen Anwendungen für IRD4 in Telekommunikation, Sensorik und LIDAR.
Wichtig zur Schutzleistung: Dass die Wellenlänge Ihres Lasers im Schutzbereich liegt, bedeutet noch keinen ausreichenden Schutz. Maßgeblich ist die Schutzstufe (LB-Wert nach DIN EN 207) bei der konkreten Wellenlänge, dem Betriebsmodus und der Leistung Ihres Lasers. Die zertifizierten LB-Werte je Wellenlänge stehen im technischen Datenblatt.
IRD4 ist die richtige Wahl, wenn 1.550-nm-Faserlaser die dominierende Quelle am Arbeitsplatz sind. Für gemischte Laserumgebungen empfiehlt sich ein Breitbandfilter wie HYG oder IRD2. Empfohlene Rahmen: Wrap-Around #44 oder #45 für den Dauerbetrieb, Fitover #38 für Personal mit Korrektionsbrille.
Sicherheitshinweis: Nie in den Laserstrahl schauen, auch nicht mit Laserschutzbrille.
| Wellenlänge | DDauerstrich | IGepulst | RQ-Switch | MModengekoppelt |
|---|---|---|---|---|
| 1400–1550 nm | DDauerstrichLB3 | IGepulstLB3 | RQ-Switch | MModengekoppelt |
30 %
Polymer
Vier Bauformen — jede deckt eine andere Tragesituation ab.
Grundlage der Auswahl sind die technischen Daten des Lasers aus der Geräte-Dokumentation — insbesondere Wellenlänge (in nm) und Betriebsart (Dauerstrich, Impuls, gütegeschaltet, modengekoppelt). Mit diesen Angaben lässt sich die nach DIN EN 207 erforderliche Schutzstufe (LB1–LB10) bestimmen. Sind mehrere Lasersysteme im selben Arbeitsbereich im Einsatz, muss die Brille alle relevanten Wellenlängen abdecken.
Laserschutzfilter absorbieren genau die Wellenlänge des Lasers — das durchgelassene Restlicht erscheint deshalb in der Komplementärfarbe. Ein Filter für 532 nm (grüner KTP-Laser) wirkt von außen rosa bis rot, ein Filter für rote Laser wirkt grünlich. Die Filterfarbe ist kein Designmerkmal, sondern ein direkter Hinweis auf den geschützten Spektralbereich.
Maßgeblich für die Schutzwirkung bleibt jedoch immer die Aufschrift am Filterglas, nicht die Glasfarbe.
Maßgebend ist DIN EN 207 mit LB-Schutzstufen, nicht OD-Werte (Optical Density). Der numerische Wert einer LB-Stufe entspricht dem abgerundeten OD-Wert bei der geprüften Wellenlänge: LB7 bedeutet mindestens OD 7.
LB-Stufen sind dabei mehr als eine Umbenennung: Die Norm definiert geprüfte Bestrahlungsstärken und Impulsdauern, die ein reines OD-Datenblatt nicht bescheinigt. OD-Angaben können zur Orientierung dienen, ersetzen aber keine normgerechte Auswahl nach DIN EN 207.
Ja. Für diesen Fall stehen Fitover-Rahmen (Überziehbrillen) zur Verfügung — etwa der Rahmen #38 — die über die meisten gängigen Korrektionsbrillen passen. Die Größe richtet sich nach der Breite der Korrektionsbrille, gemessen von Mitte Scharnierbolzen zu Mitte Scharnierbolzen.
Für Wrap-Around-Modelle ohne Korrektionsbrille wird stattdessen die Kopfbreite an den Schläfen gemessen.
Falsche Pflege kann den Schutz beschädigen — vor allem bei Reflexionsbeschichtungen:
Als Richtwert hält eine Laserschutzbrille 10–15 Jahre. Nach 10 Jahren empfiehlt die DGUV eine Herstellerprüfung. Bei sichtbaren Schäden ist die Brille sofort auszutauschen — Kratzer auf Reflexionsbeschichtungen können den Schutz vollständig aufheben.