EC2 Laserschutzbrille – Gestell KM

EC2 — Laserschutzbrille CO₂ 10.600 nm

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Nahezu klare Laserschutzbrille nach DIN EN 207 für CO₂-Laser (10.600 nm) — mit 93 % Lichttransmission und natürlicher Farbwahrnehmung.

Schutzstufen:
Wellenlänge DDauerstrich IGepulst RQ-Switch MModengekoppelt
190–315 nm DDauerstrichLB7 IGepulstLB4 RQ-SwitchLB4 MModengekoppelt
>315–398 nm DDauerstrichLB5 IGepulstLB5 RQ-SwitchLB5 MModengekoppeltLB5
9000–11000 nm DDauerstrichLB3 IGepulstLB3 RQ-Switch MModengekoppelt
Gestell:
Frame #KM
Frame #KM
Wrap-around Curve around the sides of your eyes for a close fit and a wide field of vision. Extra Small
B: 127 mmL: 130 mmH: 37 mm
Filterfarbe:
Klar
VLT VLT = Anteil des sichtbaren Lichts, der durch das Glas gelangt.

Tageslicht – Zapfensehen
Dämmerlicht – Stäbchensehen

Niedrigerer Wert → dunkleres Glas.
:
93 % (Tageslicht)
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Beschreibung

Der nahezu klare Filter EC2 ist einer der Bestseller im NoIR-Sortiment und deckt den Bereich von 190 nm (UV-C) bis 11.000 nm ab. In diesem Bereich liegt der CO₂-Laser bei 10.600 nm — die typische Anwendung für EC2 in Chirurgie und Dermatologie. Die außergewöhnlich hohe Lichttransmission von 93 % erhält die natürliche Farbwahrnehmung weitgehend.

Wichtig zur Schutzleistung: Dass die Wellenlänge Ihres Lasers im Schutzbereich liegt, bedeutet noch keinen ausreichenden Schutz. Maßgeblich ist die Schutzstufe (LB-Wert nach DIN EN 207) bei der konkreten Wellenlänge, dem Betriebsmodus und der Leistung Ihres Lasers. Die zertifizierten LB-Werte je Wellenlänge stehen im technischen Datenblatt.

Anwendungsbereiche

  • Chirurgie: CO₂-Laser für Schneide- und Koagulationseingriffe in HNO, Gynäkologie und Allgemeinchirurgie
  • Dermatologie: CO₂-Laser für ablative Behandlungen, Hautresurfacing und Warzenentfernung
  • Veterinärmedizin: CO₂-Lasereingriffe
  • Industrie: CO₂-Laser-Materialbearbeitung, Gravur und Schneiden

Filtereigenschaften

  • Glasfarbe: Nahezu klar
  • Lichttransmission (VLT): 93 % — höchste Helligkeit, natürliche Farbwahrnehmung
  • Schutzbereich: 190–11.000 nm
  • Zertifizierung: Nach DIN EN 207; zertifizierte Schutzstufen (LB-Werte) je Wellenlänge im technischen Datenblatt
  • Bestseller für CO₂-Anwendungen

Einsatzkontext

EC2 ist die etablierte Wahl für CO₂-Lasereingriffe, bei denen natürliches Sehen erhalten bleiben soll — etwa bei chirurgischen Anwendungen mit hohem Anspruch an Farbunterscheidung. Verfügbar in Wrap-Around-Rahmen (#44, #45) für den Dauerbetrieb sowie in Fitover-Rahmen (#38, #43) für Personal mit Korrektionsbrille.

Sicherheitshinweis: Nie in den Laserstrahl schauen, auch nicht mit Laserschutzbrille.

Technische Spezifikationen

Spektrale Transmission
024680%25%50%75%100%1000200030004000500060007000800090001000011000 Optische Dichte Wellenlänge (nm)
Optische Dichte (OD) Transmittanz (%T)
Schutzstufen nach EN 207
Wellenlänge DDauerstrich IGepulst RQ-Switch MModengekoppelt
190–315 nm DDauerstrichLB7 IGepulstLB4 RQ-SwitchLB4 MModengekoppelt
>315–398 nm DDauerstrichLB5 IGepulstLB5 RQ-SwitchLB5 MModengekoppeltLB5
9000–11000 nm DDauerstrichLB3 IGepulstLB3 RQ-Switch MModengekoppelt
Filterfarbe
  • Klar
VLT (Tageslicht)

93 %

Filtermaterial

Polymer

Einsatzbereich
  • Industrie
  • Ultrakurzpuls
  • Medizin
  • Dental
  • Forschung

Rahmentypen

Vier Bauformen — jede deckt eine andere Tragesituation ab.

Brillenrahmen #39

Fitover · Über der Sehbrille

Fitover-Modelle passen über die Korrektionsbrille — Breite vergleichen genügt.
Brillenrahmen #52

Wrap-around · Eng anliegend

Wrap-Around für Dauerbetrieb — Seitenschutz rundum, ohne Sehbrille darunter.

1+1 · Zwei Filter, ein Rahmen

#49 kombiniert zwei Laserfilter — oder Korrektionsgläser (Rx Plus).
Brillenrahmen #50

Goggles · Vollständige Abdeckung

Goggle mit Dichtrand für Hochleistungslaser und Hochrisikoumgebungen.

Häufige Fragen

Welche Laserschutzbrille passt zu meinem Laser?

Grundlage der Auswahl sind die technischen Daten des Lasers aus der Geräte-Dokumentation — insbesondere Wellenlänge (in nm) und Betriebsart (Dauerstrich, Impuls, gütegeschaltet, modengekoppelt). Mit diesen Angaben lässt sich die nach DIN EN 207 erforderliche Schutzstufe (LB1–LB10) bestimmen. Sind mehrere Lasersysteme im selben Arbeitsbereich im Einsatz, muss die Brille alle relevanten Wellenlängen abdecken.

Warum hat eine Brille für grünes Laserlicht eine rote Filterfarbe?

Laserschutzfilter absorbieren genau die Wellenlänge des Lasers — das durchgelassene Restlicht erscheint deshalb in der Komplementärfarbe. Ein Filter für 532 nm (grüner KTP-Laser) wirkt von außen rosa bis rot, ein Filter für rote Laser wirkt grünlich. Die Filterfarbe ist kein Designmerkmal, sondern ein direkter Hinweis auf den geschützten Spektralbereich.

Maßgeblich für die Schutzwirkung bleibt jedoch immer die Aufschrift am Filterglas, nicht die Glasfarbe.

Es liegt nur ein OD-Wert aus dem Datenblatt vor — was bedeutet das für DIN EN 207?

Maßgebend ist DIN EN 207 mit LB-Schutzstufen, nicht OD-Werte (Optical Density). Der numerische Wert einer LB-Stufe entspricht dem abgerundeten OD-Wert bei der geprüften Wellenlänge: LB7 bedeutet mindestens OD 7.

LB-Stufen sind dabei mehr als eine Umbenennung: Die Norm definiert geprüfte Bestrahlungsstärken und Impulsdauern, die ein reines OD-Datenblatt nicht bescheinigt. OD-Angaben können zur Orientierung dienen, ersetzen aber keine normgerechte Auswahl nach DIN EN 207.

Kann die Laserschutzbrille über eine Korrektionsbrille getragen werden?

Ja. Für diesen Fall stehen Fitover-Rahmen (Überziehbrillen) zur Verfügung — etwa der Rahmen #38 — die über die meisten gängigen Korrektionsbrillen passen. Die Größe richtet sich nach der Breite der Korrektionsbrille, gemessen von Mitte Scharnierbolzen zu Mitte Scharnierbolzen.

Für Wrap-Around-Modelle ohne Korrektionsbrille wird stattdessen die Kopfbreite an den Schläfen gemessen.

Wie pflege ich eine Laserschutzbrille richtig?

Falsche Pflege kann den Schutz beschädigen — vor allem bei Reflexionsbeschichtungen:

  • Reinigung nur mit Wasser und mildem Neutralreiniger, mit einem weichen Tuch abwischen
  • Kein Trockenreiben (Schleifwirkung auf der Beschichtung)
  • Keine Lösungsmittel, Alkohole, Desinfektionsmittel, kein Ultraschallbad, kein Einweichen
  • Aufbewahrung im mitgelieferten Etui — schützt vor UV-Strahlung und mechanischen Schäden
  • Vor jedem Einsatz visuell auf Kratzer, Risse oder abgeplatzte Beschichtung prüfen

Als Richtwert hält eine Laserschutzbrille 10–15 Jahre. Nach 10 Jahren empfiehlt die DGUV eine Herstellerprüfung. Bei sichtbaren Schäden ist die Brille sofort auszutauschen — Kratzer auf Reflexionsbeschichtungen können den Schutz vollständig aufheben.